Die 70er Jahre

1970

Fusion der Vereine „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind Ulm / Neu-Ulm mit dem „Verein zur Förderung spastisch gelähmter und körperbehinderter Kinder Ulm / Neu-Ulm“ zu einem Verein mit dem Namen Verein Hilfe für das behinderte Kind Ulm / Neu-Ulm e.V.

1971

Bezug eines zweiteiligen Pavillons als Ergänzungsbau des zu eng gewordenen Böfinger Schlösschens von Sonderschule, Werkstatt und Geschäftsstelle.
Erster Geschäftsführer wird Armin Bühring.
65 Menschen mit Behinderungen arbeiten in der Werkstatt, Arbeitstherapie wird auf einen angepassten normalen Arbeitsablauf umgestellt: Es werden einfache Industrie-Montagearbeiten ausgeführt und Holzgegenstände hergestellt.

1972

Die Lebenshilfe in Ehingen schließt sich dem Verein Hilfe für das behinderte Kind Ulm / Neu-Ulm e.V. an.
Platzmangel führt zu ersten Überlegungen, eine eigene Werkstatt zu errichten.

1973

Übernahme des Pavillons in Böfingen durch die Schulverwaltung der Stadt Ulm. Auslagerung der Werkstatt: 35 Beschäftigte ziehen in ein freies Schulgebäude in Burlafingen, 30 Beschäftigte in eine ehemalige Werkstatt nach Einsingen.
Anschluss der Lebenshilfe für Behinderte Illertissen /Vöhringen an den Ulm / Neu-Ulmer Verein.
Der Verein führt nun den Namen Lebenshilfe für geistig und körperlich Behinderte Ulm / Neu-Ulm e.V. Die Geschäftsstelle zieht in die Zinglerstraße 63, Ulm. Die erste Freizeitgruppe Blauinsel wird gegründet.

1974

In Weißenhorn wird eine Tagesstätte für 60 Kinder mit geistiger Behinderung eingerichtet.

1975

Für 18 behinderte Kinder wird in Pfaffenhofen eine Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) eröffnet.
Die Erweiterung der Kindertagesstätte für 100 Kinder mit Behinderung in Weißenhorn erfolgt.

1976

Die Behelfswerkstatt in Burlafingen wird aufgelöst, 80 Beschäftige ziehen in die neue Werkstatt nach Senden um. Am 9. Oktober 1976 erfolgt die offizielle Einweihung der ersten selbst geplanten Werkstatt der Lebenshilfe, der Sendener Werkstatt für Behinderte.

1977

Der Erste Vorsitzende des Vereins Werner Nonnenberg erhält für seine Verdienste um das Wohl der Allgemeinheit das Bundesverdienstkreuz am Bande.

1979

Errichtung der seit 1974 geplanten Sondervolksschule für geistig Behinderte in Senden als erste selbst geplante Schule.
Anmietung der ehemaligen Heimklinik in der Münchner Straße 18 in Ulm als Haus der Lebenshilfe zur Nutzung als Geschäftsstelle (EG), Schule für Körperbehinderte (1.OG), Übergangswohnheim für Menschen mit Behinderung aus der Werkstatt (2.+ 3.OG) sowie Wohnräume für Hausmeister und Zivildienstleistende (4.OG).