Die Achtziger und Neunziger

1980

Siegfried Schwarz wird zum 1. April 1980 neuer Geschäftsführer.
Die Werkstatt in Jungingen wird fertiggestellt und im September bezogen.
Der Verein hat 693 Mitglieder. Es werden durchschnittlich 25 Kinder in der pädagogischen Frühförderung betreut, 118 Kinder in Schule und Schulvorbereitender Einrichtung. In die Werkstatt gehen 174 erwachsene Menschen mit Behinderung.

1981

Im Juli erstmals Berechtigung, Vormundschaften und Pflegschaften zu übernehmen.

1983

Fertigstellung und Bezug des ersten selbst konzipierten Wohnheims in Senden mit 55 Wohnplätzen. Umbau und Bezug der Gärtnerei St. Moritz als Erweiterung der Ulmer Werkstätten. Anmietung der Gebäude Talfinger Straße 7 in Ulm für eine Werkstatt mit 60 Arbeitsplätzen für Menschen mit psychischer Erkrankung.

1984

Umbau und Betriebsaufnahme der Werkstätten am Stadion mit 12 Arbeitsplätzen für Menschen mit psychischer Erkrankung.

1987

Bezug der Schule mit Schulvorbereitender Einrichtung und Tagesstätte in Senden.
Anmietung des ehemaligen Pfarrhauses St. Jodok in Senden für die Frühförderung.
Umbau des Wohnheims in Ulm. Genehmigung Erweiterungsplan WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) Senden und Bau einer Förder- und Betreuungsgruppe für schwerstbehinderte Menschen.

1989

Gründung der Freizeitgruppe Bananenbieger, die bis heute besteht.
Bezug eines Erweiterungsbaus der Werkstatt in Senden für 60 Mitarbeiter und 18 Förderplätze.

1990

Errichtung eines Integrativen Kindergartens in Senden.
Umbenennung der Privaten Schule für geistig Behinderte in Lindenhofschule.

1992

Aufnahme des Heimbetriebs in Neu-Ulm.
Bezug des Anbaus der Werkstätte in Ulm-Jungingen.
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Brigitte Baitsch für besondere Verdienste um die Freizeitgruppe „Blauinsel“.
Der Erweiterungsbau der Ulmer Werkstätten in Jungingen wird bezogen.
Gründung eines Mobilen Sozialen Hilfsdienstes zur Entlastung der Eltern und Angehörigen. (ab 1994: Familienentlastender Dienst)

1993

Schaffung einer Außenwohngruppe in Ulm für vier Bewohner, Einrichten der Möglichkeit des Ambulant Betreuten Wohnens.
Fertigstellung des Erweiterungsbaus der Ulmer Werkstätten in Jungingen mit 90 Plätzen sowie einer Förder- und Betreuungsgruppe mit 18 Plätzen.
Anmietung von Räumen für die Werkstätten am Stadion in Ulm-Lehr für 24 neue Arbeitsplätze.

1996

Am 19.10.1996 wird Inge Bonzheim als 1000. Mitglied geehrt.

1997

Erweiterung des Gärtnereibetriebes um 25 Plätze durch die Anmietung der Stadtgärtnerei Ulm.
Die Offenen Hilfen werden als zentrale Stelle für die Organisation von Freizeiten und Gruppenaktivitäten innerhalb der Geschäftsstelle angesiedelt.

1998

Bezug des Wohnheims in Jungingen.

1999

Bezug der neuen Werkstatt in Neu-Ulm mit 175 Arbeitsplätzen (inklusive Stadtgärtnerei) und Fördergruppe (18 Plätze). Gründung der Stiftung Lebenshilfe für die Region Ulm / Neu-Ulm.