Möchten Sie mit uns sprechen?
0731 / 922 68 100
Zur Suche
Arbeiten an der Werkbank. Vielseitige Arbeit für Menschen mit Behinderung in Ulm und Region.
© Lebenshilfe / David Maurer
Werkstätten

Donau Iller-Werkstätten

In den Donau-Iller Werkstätten gibt es viele verschiedene Arbeitsplätze und Möglichkeiten für berufliche Bildung. Menschen mit geistiger, körperlicher, seelischer oder mit mehreren Behinderungen arbeiten in den Donau-Iller Werkstätten, beziehungsweise werden im Förderbereich betreut.

Teilhabe am Arbeitsleben

Die Lebenshilfe setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben teilhaben.

Die Donau-Iller Werkstätten haben verschiedene Arbeitsbereiche von Textil, Papier, Holz, Metall über Verpackung und Montage bis zur Grünpflege. Alle können eine Aufgabe finden, die Spaß macht. Wichtig ist neben dem Arbeiten auch die Gemeinschaft mit anderen und die persönliche Entwicklung.

Die Klientinnen und Klienten erlernen, selbständig zu sein und bestimmte Arbeitsabläufe ohne Hilfe zu schaffen. Wichtig ist auch, dass diese Fähigkeit erhalten bleibt. Es wird auf die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit geachtet. Diese Eigenschaften sind eine notwendige Voraussetzung für die berufliche Zukunft.

Die Werkstätte unterstützt den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Lebenshilfe Donau-Iller bietet dafür ausgelagerte Arbeitsplätze und Unterstützte Beschäftigung an. Wir arbeiten eng mit den Integrationsfachdiensten zusammen.

Die Donau-Iller Werkstätten sind ein wichtiger Partner der Wirtschaft. Unsere Kunden kommen aus der Industrie, dem Handel oder bieten Dienstleistungen an. Wenn ein Kunde uns einen Arbeitsauftrag gibt, erhält er Vergünstigungen wegen eines Gesetzes.

Unsere Standorte

Arbeitsplätze: ca. 60 – für Menschen mit Behinderungen
Gründung: 2015
Mitarbeiter: 17
Förderplätze: 12

Arbeitsbereiche:

  • Verpackung
  • Montage / Elektromontage
  • Tampondruck

Eigenprodukte:

  • Schmuck

Leitung: Kevin Effinger

Arbeitsplätze: 171 – für Menschen mit psychischen Erkrankungen
Gründung: 1984
Modernisierung: 2002
Mitarbeiter: 50

Arbeitsbereiche:

  •     Elektromontage
  •     Holzverarbeitung
  •     Kabelkonfektion
  •     Metallverarbeitung
  •     Montage
  •     Textilverarbeitung
  •     Verpackung

Leitung: Stefan Heber

 

Arbeitsplätze: 60 – für Menschen mit Behinderungen & 30 – für Menschen mit psychischen Erkrankungen
Gründung: 2015
Mitarbeiter: 30
Förderplätze: 24

Arbeitsbereiche:

  • Montage
  • Verpackung
  • Hauswirtschaft
  • Mensa im Kolleg der Schulbrüder
  • Außenarbeitsplätze in der Pharmabranche

Leitung: Markus Botzenhardt

Arbeitsplätze: 295 – für Menschen mit Behinderungen
Gründung: 1980
Mitarbeiter: 125
Förderplätze: 40

Arbeitsbereiche:

  •     Elektromontage
  •     Gärtnerei und Landschaftspflege
  •     Holzverarbeitung
  •     Kunststoffverarbeitung
  •     Laserbeschriftung
  •     Montage
  •     Tampondruck
  •     Verpackung

Leitung: Franz Stöberl

Arbeitsplätze: 235 – für Menschen mit Behinderungen
Gründung: 1999
Mitarbeiter: 90
Förderplätze: 30

Arbeitsbereiche:

  • Etikettierung
  • Metallbearbeitung
  • Kuvertieren
  • Montage
  • Verpackung
  • Herstellung von Stempeln für die Zahnmedizin
  • Scannen und Digitalisieren von Dokumenten, Dias und Akten

Leitung: Robert Hennig

Arbeitsplätze: 245 – für Menschen mit Behinderungen
Gründung: 1976
Modernisierung: 2010 / 2011
Mitarbeiter: 100
Förderplätze: 24

Arbeitsbereiche:

  •     Caravanzeltbau
  •     Elektromontage
  •     Metallver- und bearbeitung
  •     Montage
  •     Papierverarbeitung
  •     Verpackung

Leitung: Walter Mayer

Gemeinsam gestalten

Die Lebenshilfe bleibt lebendig, weil viele ihre Sichtweise einbringen. Deshalb gibt es in allen Werkstätten aktive Werkstatt-Räte und einen Gesamtwerkstatt-Rat. Auch die Angehörigen bringen ihre Perspektive ein. In den Werkstätten gibt es Angehörigen-Beiräte.

Menschen mit Behinderung wissen selbst, was sie möchten. Deshalb gibt es in der Lebenshilfe Gremien, in denen sie ihre Meinung und ihre Wünsche einbringen können. Deshalb gibt es in jeder Werkstatt einen Werkstatt-Rat. 

Der Werkstatt-Rat ist eine Gruppe von Werkstatt-Beschäftigten. Die Beschäftigten mit Werkstatt-Vertrag wählen den Werkstatt-Rat alle 4 Jahre

Die verschiedenen Standorte arbeiten im Gesamt-Werkstatt-Rat zusammen. 

Der Angehörigenbeirat besteht aus Eltern und Angehörigen der beschäftigten Menschen mit Behinderung. Er versteht sich als zusätzlicher Vermittler zwischen der Werkstatt und den Mensch mit Behinderung und ihren Familien. 

Der Angehörigen-Beirat ist Ansprechpartner für Beschäftigte, Eltern und Mitarbeiter.

Die Angehörigen-Beiräte sprechen regelmäßig mit dem Werkstatt-Beirat und mit den Verantwortlichen auf Seite der Lebenshilfe. 

Er informiert sich über die Arbeit unserer Werkstätten und besucht andere Einrichtungen.

Das Gremium arbeite ehrenamtlich, wird alle 4 Jahre gewählt und ist der Werkstattleitung unterstellt.

Der Gesamtangehörigenbeirat ist für die Werkstätten Illertissen, Jungingen/Blaustein, Neu-Ulm und Senden tätig.

Aufgaben sind:

  • Vorschläge von Maßnahmen
  • Unterstützung unserer Beschäftigten
  • Entgegennahme/Weiterleitung von Anregungen und Wünschen
  • Zusammenarbeit mit den entsprechenden Gremien auf Landes- und Bundeseben

 

Kontakt:

Gesamtangehörigenbeirat
Bettina Kern
Vorsitzende
Telefon 07308 / 92110
bettina.kern@t-online.de