Organisation
Wir arbeiten gemeinnützig. Unsere Organisation verbindet ehrenamtliches Engagement mit hohem professionellem Anspruch.
So sind wir organisiert
Die Lebenshilfe Donau-Iller ist ein gemeinnütziger Verein. Der Verein trägt unsere gesamte Arbeit. Der Vorstand führt die Lebenshilfe Donau-Iller. Der Vorstandsvorsitzende und der 2. Vorstand werden vom Aufsichtsrat berufen. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie kommt einmal pro Jahr zusammen. Unter den Vereinsmitgliedern sind vorwiegend Menschen mit Behinderung und ihre Eltern und Angehörigen. Sie wählen alle drei Jahre den Aufsichtsrat. Die Aufsichtsräte arbeiten ehrenamtlich.
Unsere Angebote teilen sich in vier Bereiche auf:
- Wohnen - mit unterschiedlichen Wohnformen -
- Arbeiten - mit individuellen Arbeitsangeboten -
- Kindheit & Jugend - mit Förderung von der Geburt bis zur Volljährigkeit -
- Offene Angebote - mit allem, was die Freizeit abwechslungsreich macht -
Die Bereiche Wohnen und Arbeit sind in gemeinnützigen GmbHs organisiert. Das sind die INDI Wohnen und Leben gGmbH (ehemals Donau-Iller Wohnstätten), die INDI Arbeit und Bildung gGmbH (Donau-Iller Werkstätten) sowie das Inklusionunternehmen INDI gGmbH. INDI steht für Inklusion in der Region Donau-Iller.
Vorstand
Dr. Jürgen Heinz
Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Donau-Iller e.V.
Geschäftsführer INDI Arbeit und Bildung gGmbH,
INDI Wohnen und Leben sowie Inklusionsbetriebe INDI gGmbH
Karsten Zanor
Vorstand Lebenshilfe Donau-Iller e.V.
Bereichsleitung Kindheit & Jugend
Unternehmensleitung
Steffi Etzinger
Bereichsleitung Arbeit und berufliche Bildung
Prokuristin INDI Arbeit und Bildung gGmbH
sowie Inklusionsbetriebe INDI gGmbH
Michael Leiter
Bereichsleitung Wohnen und Leben
Prokurist INDI Wohnen und Leben gGmbH
Sebastian Dirr
Leitung Fachbereich Organisationsentwicklung und Qualität
stellv. Bereichsleitung Wohnen und Leben
Aufsichtsrat
Aufsichtsratsvorsitzender
Mit unserer Tochter Annika haben wir viele Stationen in der Lebenshilfe durchlaufen: SVE, Lindenhofschule, Aufschnaufhaus, Werkstätte, Wohnstätte, Offene Hilfen. Die Lebenshilfe ist mit ihrem konfessionslosen Angebot in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Kindheit & Jugend sowie Offenen Angeboten einmalig. Ich möchte dazu beitragen, dieses inklusive Angebot weiterzuentwickeln, an den speziellen Bedürfnissen der besonderen Menschen orientiert, menschlich, sozial, transparent und offen. Besondere Menschen brauchen eine Lobby in der Gesellschaft. Dabei möchte ich unterstützen.
Wenn Du immer versuchst
„normal“ zu sein, wirst Du
niemals erfahren, wie besonders
Du bist.
Stellvertretende Vorsitzende
Langjährige Erfahrung mit Menschen mit Behinderung habe ich im Familien- und Freundeskreis. Die Lebenshilfe im Speziellen kenne ich seit der freundschaftlichen Nachbarschaft zwischen Benild-Hospiz und Bruderhaus in Illertissen. Außerdem finden seit vielen Jahren an meiner Schule, an der ich als Schulleiterin tätig bin, regelmäßig spannende Kooperationsprojekte mit der Lebenshilfe statt.
Ich bin seit 2016 ehrenamtlich im Vorstand/Aufsichtsrat der Lebenshilfe Donau-Iller tätig. Ich möchte Fürsprecherin für Menschen mit Handicap sein und dafür Sorge tragen, dass sie in einer humanen Gesellschaft willkommen sind. Die Gruppe von Menschen mit einer angeborenen Behinderung erreicht aufgrund der deutschen Historie sowie des medizinischen Fortschritts in Deutschland erstmals das Pensionsalter. Erworbene Behinderungen, hervorgerufen durch Unfall oder Krankheit, können jeden Menschen im Laufe seines Lebens treffen. In der Lebenshilfe finden diese Menschen eine Heimat. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.
Humanes Zusammenleben, Inklusion, braucht zuerst und vor allem Raum in den Köpfen der Menschen.
nach Richard von Weizäcker
Stellvertretender Vorsitzender
Von Kindheit an kenne ich die Lebenshilfe Donau-Iller. Ab 1999 besuchte meine Tochter Melina-Sophie das HPZ. Der Einstieg in das Ehrenamt bei der Lebenshilfe Donau-Iller begann für mich 2006. Damals wurde ich zum Elternbeiratsvorsitzenden und in den erweiterten Vorstand, heute Aufsichtsrat der Lebenshilfe, gewählt. Ich möchte die Entwicklung des Vereins mit vorantreiben und habe die Motivation der Lebenshilfe Donau-Iller „Inklusion menschlich und innovativ zu gestalten“. Auch der tägliche Umgang mit meiner mehrfach schwerst behinderten Tochter veranlasst mich, engagiert an der Weiterentwicklung der Lebenshilfe Donau-Iller mitzuwirken.
Fast alles, was Du tust, ist letzten Endes unwichtig.
Aber es ist sehr wichtig, dass Du es tust.
Durch Wohnheim und Arbeitsstätten in der Stadt habe ich immer wieder Berührungspunkte mit der Lebenshilfe. Und auch als Jurymitglied des Inklubators durfte ich bereits mitwirken.
Unsere Welt ist geprägt von Vielfalt und Unterschiedlichkeit. Ich setze mich tagtäglich in Neu-Ulm für Respekt und Toleranz ein. An welchem Ort geht das besser als bei der Lebenshilfe?
Unser Anspruch muss es nicht
sein perfekt zu sein, es geht
mehr darum den Unterschied zu
machen.
Ich bin weder selbst noch in der Familie betroffen und kam zur Mitarbeit in der Lebenshilfe als Nachfolge meines Vaters im Vorstand der Lebenshilfe Günzburg. Ich bringe meine beruflichen und ehrenamtlichen Erfahrungen und Kenntnisse als Jurist sowie als Stadt- und Kreisrat ein und möchte dies künftig auch für die Lebenshilfe Donau-Iller tun.
Ehrlich währt am längsten.
Mein Bruder ist seit seiner Kindheit Teil der Lebenshilfe-Familie. Diese lange und enge Verbindung zur Lebenshilfe hat mir gezeigt, wie wertvoll die Arbeit dieser Einrichtung für Menschen mit Behinderung und ihre Familien ist.
Es ist mir ein persönliches Anliegen, mich für die Interessen aller Menschen einzusetzen, die sich nicht immer selbst Gehör verschaffen können. Gleichzeitig sehe ich es als meine Verantwortung an, das von der Lebenshilfe bisher Erreichte zu bewahren und weiter auszubauen. Die Lebenshilfe ist für viele Menschen ein wichtiger Anker im Leben, ein Ort, an dem sie nicht nur gefördert werden, sondern auch ein echtes Zuhause finden.
Nicht für alle das Gleiche –
sondern für jeden das Richtige.
Meine Tochter besucht den Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe.
Deshalb möchte ich mich engagieren und die Entwicklung mitgestalten. Dabei ist mir die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund ein Anliegen. Sprachliche Barrieren und kulturelle Differenzen bereiten ihnen noch ganz andere Schwierigkeiten. Aufgrund meiner langjährigen Berufstätigkeit in diesem Bereich, denke
ich, hier Anregungen zur erleichterten Teilhabe geben und bei der Umsetzung unterstützen zu können.
Unsere Fähigkeit, Einheit in der
Vielfalt zu erreichen, wird die
Schönheit und der Test unserer
Zivilisation sein
Mahatma Gandhi
Als Beirat in der Wirtschaft habe ich Erfahrung. Aber die Lebenshilfe hat nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg als Gradmesser für ihre gute Arbeit, sondern trägt Sorge für das Wohlergehen von Menschen mit Behinderung. Der wirtschaftliche Erfolg darf in unserer Gesellschaft nicht das einzige Maß für das Miteinander sein. Gerne möchte ich mit meiner Erfahrung als Unternehmer und als Leiter eines wissenschaftlichen Instituts für Digitalisierung beitragen, das machbare zu machen und Menschen am Fortschritt teilhaben zu lassen. Leben in einer Gesellschaft ist Geben und Nehmen. Ich habe von unserer Gesellschaft viel bekommen. Ich möchte Etwas zurückgeben - gerne an besondere Menschen und diese besondere Organisation.
Glück ist Liebe, nichts Anderes.
Wer lieben kann, ist glücklich.
Hermann Hesse
Seit unsere Tochter 1 Jahr ist, arbeiten wir eng mit der Lebenshilfe Donau-Iller zusammen.
Als Mutter eines Kindes mit Behinderung weiß ich, wie wertvoll die Arbeit der Lebenshilfe ist. Deshalb möchte ich mich im Aufsichtsrat engagieren, meine Expertise als wissenschaftliche Referentin einer Ethikkommission einbringen und die Lebenshilfe aktiv mitgestalten. Besonders wichtig ist mir dabei die sorgfältige Abwägung zentraler ethischer Prinzipien, wie die Achtung der Autonomie, die Förderung des Wohlergehens, das Vermeiden von Schaden und das Eintreten für faire Teilhabe und gleichwertige Lebensbedingungen in einer inklusiven Gesellschaft.
Wir können den Wind nicht ändern,
aber die Segel anders setzen.
Aristoteles
Selbstvertretung und Mitbestimmung
Die Lebenshilfe bleibt lebendig, weil viele ihre Sichtweise einbringen. In den Einrichtungen gibt es Selbstvertretungs-Gremien:
- Werkstattrat
- Heimbeirat
- Betriebsrat