Projekte und Partner HPZ

Guten Tag,

wir unterstützen mit vielen Projekten und Aktionen unsere Partnerschule Maria Magdalena Special School (MMSS) in Munyu (Kenia).

Hier unser aktuelles Projekt: 

Die Malerin Doris Petrini hat schon in ihrer Berufstätigkeit viel zur Unterstützung der Kinder in Munyu beigetragen. Jetzt stellt sie eine Vielzahl von Gemälden und Graphiken zur Verfügung.

Die Lindenhofschule Senden organisiert den Verkauf. Der Erlös kommt vollständig dem Verein Hilfe zur Selbsthilfe Munyu e.V. zugute.

Informieren Sie sich hier über die Bilder und Karten, die Sie erwerben können.

 

Vita:

  • 1953 in Ulm geboren
  • Arbeit mit Kindern im Heilpädagogischen Zentrum Senden
  • Gruppenausstellungen organisiert und umgesetzt, z.B. im Bürgerhaus Senden, in der Ulmer Friedrichsau (Teutonia)
  • Einzelausstellung in Dietenbronn

     

Doris Petrini: Die Künstlerin über sich:

KUNST IST FÜR MICH

  • MICH FALLEN ZU LASSEN
  • ZU GEHEN UND IRGENDWO ANZUKOMMEN
  • ZEIT UND UMGEBUNG ZU VERGESSEN
  • MANCHMAL EIN ZIEL ANZUSTEUERN UND MANCHMAL DEN GEDACHTEN WEG ZU VERLASSEN                              
  • LEINWAND, PAPIER MIT FARBE BEMALEN, PAPIER ZU ZERSCHNEIDEN, UM DIE KLEINEN FRAGMENTE NEU ZUSAMMENZUSETZEN UND SO EIN NEUES BILD ENTSTEHEN ZU LASSEN.

SEIT 29 JAHREN MALE ICH OFT UND VIEL. DURCH MEINEN BERUF BEDINGT, WAR ES WENIGER. ABER JETZT ALS RENTNERIN HABE ICH ZEIT, MEIN HOBBY, DAS MALEN AUSZULEBEN.

DAS KREATIVSEIN HILFT MIR AUCH, DER KRANKHEIT PARKINSON UND DER SEHSCHWÄCHE NICHT SO EINEN GROSSEN PLATZ IN MEINEM LEBEN ZU GEBEN.

 

Gelbe Gürtel, orange Gürtel und viele andere Farben tummeln sich in der Turnhalle des HPZ.

 

Im Mai fand der Judolehrgang der Judogruppe " Ganz schön stark" mit hohem Besuch statt. Eine längere inklusive Trainingseinheit mit Übernachtung, gemeinsamem Grillen und Spielen stand auf dem Programm.

Etwa die Hälfte der 35 Teilnehmer sind Schüler der Lindenhofschule die andere Hälfte stammt aus der Judoabteilung der TSG Oberkirchberg. Unter der Leitung des Trainers Dieter Bischoff geht es vorallem um "das Miteinander Sport machen".

Neben Bischoff steht ein besonderer Gast auf der Matte: Adi Bernard aus Inzell, Vorsitzender des deutschen Kun-Tai-Ko Verbands.

Die Eislauf-AG bei den Special Olympcis Deutschland

 „Auf die Plätze, fertig... los!“, dieses Kommando konnte man Anfang März immer wieder in der Eislaufhalle in Berchtesgaden hören.

Vom 2. bis zum 6. März startete die Eisläufer der Lindenhofschule und Wirtschaftsschule gemeinsam bei den nationalen Winterspielen von Special-Olympics Deutschland.

Das Eislaufen hat an der Lindenhofschule bereits eine zwölfjährige Tradition. Wie die letzten sechs Jahre trainierten auch diese Saison die Schlittschuhläufer aus Wirtschafts- und Lindenhofschule gemeinsam, um sich optimal auf die Short-Track-Wettkämpfe vorzubereiten. Neben den sportlichen Aspekten stand dabei vor allem auch die Gemeinschaft zwischen den Schülern aus beiden Schulen im Vordergrund.

Beim wöchentlichen Training konnten die Schüler zum einen ihre Schnelligkeit auf dem Eis steigern und ihre Geschicklichkeit beim Schlittschuhlaufen verbessern. Hier zeigten sich große Fortschritte bei den jugendlichen Sportlern: Alle Anfänger erlernten das selbständige Schlittschuhlaufen und zeigten enorme Geschwindigkeitssteigerungen. Alle erfahrenen Schlittschuhläufer konnten ihre Technik verbessern und ihre Ausdauer sowie das Lauftempo steigern.

Auch im sozialen Miteinander wurde bald deutlich, dass die Gruppe der Eisläufer immer mehr zusammenwuchs. Die Jugendlichen aus beiden Schulen nutzten die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und gemeinsam die an sie gestellten Aufgaben zu meistern. Dies ist bei den Unified-Staffeln besonders wichtig. Bei dieser Wettkampfform müssen die Schüler in gut aufeinander abgestimmten Vierergruppen eine Distanz von zwanzig Runden bewältigen. Hier ist Teamgeist und das Zusammenspiel aller Staffelläufer gefragt. Gilt es doch die richtige Reihenfolge einzuhalten, keinen Wechselfehler zu machen und zusammen eine bestmögliche Zeit zu fahren.

In der Wettkampfwoche von Special Olympics Deutschland konnten die Schüler dann ihr Können unter Beweis stellen. Alle Athleten waren hochmotiviert und konzentriert bei der Sache. Sowohl in den Einzelläufen als auch bei den Unified-Staffeln waren die Eisläufer äußerst erfolgreich. Durch reibungslose Wechsel, gegenseitiges Anfeuern und durch den Einsatz jedes Einzelnen konnten sie hier zweimal die Gold- und einmal die Silbermedaille gewinnen.

Verdient durften die Lindenhofschüler auch bei den Einzelläufen zahlreiche Medaillen in Empfang nehmen.

Drei weitere Schülerinnen der Lindenhofschule nahmen am wettbewerbsfreien von Special-Olympics Deutschland teil und unterstützten die Athleten durch lautes Anfeuern in der Eishalle.

 

Neben den Wettkämpfen war die Woche in Berchtesgaden auch eine tolle Gelegenheit, um bei gemeinsamen Ausflügen als Gruppe nochmal mehr zusammenzuwachsen.

Beeindruckt waren alle vom Besuch des Salzbergewerks. Einigen Schülern wurde es allerdings in den Tiefen und der Dunkelheit des Berges doch etwas unheimlich. Ein Spaziergang bei bestem Wetter um den Hintersee, ein Stadtbummel durch Berchtesgaden, Fußball-, Film- und Spieleabende rundeten die Woche ab.

Besonderen Dank gilt an dieser Stelle allen ehrenamtlichen Helfern, die uns beim wöchentlichen Training und bei der Fahrt nach Berchtesgaden unterstützt haben. Ohne euch wäre das Eislauf-Projekt nicht möglich gewesen.

Danke auch an unsere Förderer, die Firma Brandner und die Kati-Witt-Stiftung. Dank dieser Fördermittel konnten alle angemeldeten Schüler an unserer Fahrt teilnehmen.

 

T. Reiner und B. Horn

Schulpartnerschaften                                                         

Frankreich

Die Lindenhofschule pflegt sein 1989 eine Partnerschaft mit einer Schule in Frankreich. Das Institut Medical Educatif  (IME) in der kleinen Stadt Montfort sur Meu (nahe Rennes in der Bretagne) ist eine Schule, die in etwa einem Förderzentrum in Bayern entspricht. Jedes Jahr im Sommer findet eine etwa einwöchige Begegnung von Schülern und Mitarbeitern statt; wechselweise in Montfort oder in Senden. Diese Partnerschaft wird finanziell vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) seit vielen Jahren unterstützt. Ohne die Zuschüsse vom DFJW wäre die Verwirklichung der Schulpartnerschaft nicht möglich.

Kenia

Seit 2002 entwickelt sich eine Schulpartnerschaft mit einer Schule für Kinder mit Behinderungen in Afrika. Die Maria Magdalena Special School (MMSS) in Munyu (Kenia) wurde 1982 von Pfarrer Michael Schrode aus Vöhringen (Landkreis Neu-Ulm) gegründet. Ein Schüleraustausch kommt nicht zustande, aber eine fachliche Zusammenarbeit durch Email-Austausch und durch Besuche von Mitarbeitern der Lindenhofschule in Munyu ist möglich. Gelegentlich kommen auch Fachkräfte aus Kenia zur Hospitation in unsere Einrichtung. Zahlreiche Unterstützer aus Elternschaft, Mitarbeiter-Team und Schülerschaft tragen zur Verbesserung der Situation der Schulkinder in Munyu bei. Ein wichtiges Projekt ist auch die Planung und Errichtung einer geschützten Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Munyu, womit den Schülern der MMSS eine berufliche Zukunft geboten werden soll. 

Initiiert wurde die Partnerschaft durch den Verein „Hilfe zur Selbsthilfe - Munyu, Kenia e.V.“ 

Wirtschaftsschule Senden (WiSS)

Mit der städtischen Wirtschaftsschule Senden besteht seit 1989 die \"Lindenhof-AG\"  mit einem gemeinsamen Programm. Alle zwei Wochen treffen sich etwa 25 Jugendliche der beiden Schulen um sich kennen zu lernen und um gemeinsame Freizeitaktivitäten zu erleben. Dies wird von den Teilnehmern beider Schulen als echte Bereicherung im sozialen Leben empfunden.

 

Mittellschule  Senden

Hier bestehen sportliche und freizeitbezogene Kontakte die immer weiter vertieft und intensiviert werden.

 

Weitere Partner:

IFD - Integrationsfachdienst

AZS - Autismus Zentrum Schwaben

Bananenflanke - Besondere Fußballliga für Menschen mit Behinderung

Basketball - BBU '01 Specials Basketballgruppe mit Basketball-Ratiopharm-Ulm